Ein Planungstool zu beschreiben ist mühsam. „Kapazitätsbasiertes Scheduling über mehrere Teams mit Abhängigkeiten" klingt entweder selbstverständlich oder nach Buzzword-Bingo – je nachdem, wie oft man schon ein PI Planning in Excel überlebt hat. Deshalb gibt es ROADagile ab sofort zum Anschauen statt zum Nachlesen.
Kurz zusammengefasst: Unter demo.app.roadagile.de läuft eine öffentliche Live-Demo. Kein Login, keine Installation, keine E-Mail-Adresse. Sie öffnet direkt eine fertig geplante PI-Roadmap mit Beispieldaten.
Was in der Demo drin ist
Die Demo startet nicht auf einem leeren Bildschirm, sondern mitten in einem geplanten Programm-Inkrement. Die Beispieldaten stammen aus einem typischen Automotive-Szenario – Connected-Mobility-Plattform, Fahrerassistenz, Over-the-Air-Updates – mit drei Teams, zwölf Features, Storys mit Schätzungen und echten Abhängigkeiten zwischen den Teams.
Damit lässt sich alles ausprobieren, was den Unterschied zu einer Excel-Tabelle ausmacht:
Wie groß ist das Programm eigentlich?
Story Points pro Team, Epic-Größen, Durchschnittswerte und ein Zustandscheck: ungeplante Storys, Abhängigkeiten, verwaiste Vorgänge. Der Sanity-Check, den man sonst mit drei Pivot-Tabellen baut.
Epic → Feature → Story
Die SAFe®-Struktur so, wie sie in Jira gemeint war – nicht als flache Ticketliste, sondern als Baum, in dem man Features aufklappen und deren Storys sehen kann.
Die Roadmap, die aus den Annahmen folgt
Storys werden kapazitätsbasiert auf Sprints und Teams verteilt, Abhängigkeiten werden eingezeichnet. Features lassen sich per Drag-and-drop auf feste Termine oder Teams pinnen – der Rest wird automatisch drumherum neu geplant.
Interessant wird es in der Einrichtung: Sprint-Länge, PI-Start, Kapazitätspuffer und die Velocity pro Team sind auch in der Demo frei einstellbar. Wer die Velocity eines Teams halbiert und zurück auf die Roadmap geht, sieht sofort, was das für den PI bedeutet. Genau dieses „Was passiert, wenn…" ist der Grund, warum das Tool existiert.
Auch die Demo läuft komplett im Browser
Die Demo ist keine abgespeckte Sonderversion, die auf einem Server rechnet. Hierarchieaufbau, Scheduling und Gantt-Rendering laufen genau wie in der Anwendung vollständig im Browser-Tab – nach dem ersten Laden funktioniert sie sogar offline. Wie das technisch aussieht und wie man es in den DevTools selbst überprüft, steht in „Was ‚no data leaves your browser‘ wirklich bedeutet".
Was die Demo nicht zeigt
Ehrlichkeitshalber: Die Demo ist ein Ausschnitt, kein Produktversprechen.
- Den Weg vom Jira-Export zur Roadmap. Automatische Spaltenerkennung, Status-Filter und der Export zurück nach Jira sind genau der Teil, den die Demo überspringt – sie startet ja bereits im fertigen Plan.
- Kein Speichern von Sessions. Ein Reload setzt die Demo auf den Ausgangszustand zurück.
- Beispieldaten in fester Größe. Drei Teams und 145 Story Points sind ein realistisches, aber kleines Programm. Größere Backlogs verhalten sich in der Darstellung anders.
Und der wichtigste Punkt: ROADagile ist noch nicht allgemein verfügbar. Die Demo zeigt den aktuellen Stand der Anwendung, nicht ein fertiges Abo, das man heute buchen könnte.
Der beste Weg, sie zu benutzen
Wer nur zwei Minuten hat: Gantt-Ansicht öffnen, ein Feature auf einen anderen Sprint ziehen und beobachten, was mit den abhängigen Features passiert.
Wer zehn Minuten hat: In der Einrichtung die Velocity eines Teams verändern, den Kapazitätspuffer anpassen und die Roadmap erneut ansehen. Dann die Hierarchie-Ansicht öffnen und prüfen, ob die Feature-Aufteilung so aussieht, wie ihr sie aus euren eigenen Epics kennt.
Wer danach denkt „das würde bei uns anders aussehen": genau. Das ist die interessante Rückmeldung – und der Grund, warum die Demo öffentlich ist, bevor das Produkt es ist.
Demo ansehen – und beim Launch dabei sein
Die Live-Demo ist ohne Anmeldung zugänglich. Wer mit eigenen Jira-Daten planen möchte, trägt sich in die Mailingliste ein und erfährt als Erste·r, sobald ROADagile für Teams geöffnet wird.
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